5G Fluch oder Segen?

5G Fluch oder Segen?

5G die nächste Generation des Mobilfunkstandards was steckt dahinter?

Unsere Systeme werden immer Datenhungriger. Alles muss schneller gehen, man will immer und überall verbunden sein. Sollte es mal ein Funkloch geben, das Telefon ausfällt oder für machen auf EDGE zurückfällt ist das für einige fast eine Tragödie.

Die Industrie reagiert natürlich und schafft neue Standards für mehr und schnelleren Empfang. Dabei sind Ihr physikalische Grenzen gesetzt.

Eine höhere Datenrate könnte man mit einer höheren Grundfrequenz erreichen. Aber je höher die Frequenz, desto geringer die Ausbreitung. Was tun?

Wie wollen jetzt die Mobilfunker bei 5G dieses Problem lösen? Ganz einfach, mit mehr Power. Das heisst indem Mobilfunkantennen für 5G mit etwa der 10-Fachen Leistung senden müssen.

https://www.gigaherz.ch/5g-die-fuenfte-gefahr/

Na so einfach geht das nicht. Es gibt Strahlungsgrenzen und die müssen eingehalten werden. Wenig beachtet ist dabei dass es nicht nur um die Frequenzen von 3,4Ghz - 3,8Ghz geht sonder auch um die alten 3G Frequenzen. Die laufen nämlich 2020 ab. Diese Frequenzen werden mitverwendet.

5G besitzt mehrere Frequenzen. Das alte 3G Netz (mit modernerer Technologie) sorgt für eine flächendeckende Versorgung. Jeder Empfänger erhält dabei vom Masten einen Kanal. Sollte dieser mehr benötigen, kann ein Empfänger auch auf mehreren Kanälen funken und somit den Datendurchsatz steigern. (Das entscheidet der Masten).

NGMN basiert wie die Funktechniken WiMAX und Flash-OFDM auf OFDM. Im Unterschied zu den genannten Verfahren werden die Frequenzen bei NGMN jedoch adaptiv vergeben, also dem Nutzer im Abstand von bis zu 0,5 ms jeweils die Netzwerkressourcen zugewiesen, die dieser benötigt. Dadurch wird ein besseres Verzögerungsverhalten ermöglicht als in anderen OFDM-Systemen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Next_Generation_Mobile_Networks

Die oberen Frequenzen reichen aber nur in einem Radius von 150m.

Philipp Horisberger, stellvertretender Direktor des Bundesamtes für Kommunikation (BAKOM) spricht im Interview mit der Netzwoche.ch von mindestens alle 150m einer Antenne. (!) Das macht fast 100 stark strahlende Mobilfunkantennen pro Quadratkilometer.
Welch ein Antennenwald und welch ein Strahlenmeer!

https://www.gigaherz.ch/5g-die-fuenfte-gefahr/

Ja und nein. Ballungszentren, können Spitzenlasten mit Kleinstzellen abgedeckt werden.

In belebten Bereichen wie Fußgängerzonen kommen sogar nur sogenannte „Kleinzellen“ zum Einsatz, die optisch an DSL-Router erinnern.

https://www.internetanbieter.de/5g/

Diese Kleinstzellen mit geringer Leistung decken den Bereich ab, in dem viele Personen sind. Dafür werden die hohen Frequenzen verwendet. Die gehen nicht weit und eine Hauswand reicht schon als Schutzschild :-). So bleibt mehr Platz und Kanäle für die Flächendeckenden Frequenzen.

Für das 5G-Netz geht es nun um Frequenzen von 2 bis 3,7 Gigaherz, perspektivisch sogar um bis zu 60 Gigaherz.

https://www.quarks.de/technik/handystrahlung-wie-gefaehrlich-ist-das-neue-mobilfunknetz-5g/

60Ghz ist genial und technisch in dieser Variante noch gar nicht realisierbar. Hier wurden leider Äpfel mit Birnen verwechselt. Es geht um 60Gbit (Gigabit)

Ist 5G schädlich?

5G ist eine Technologie und keine Frequenz und ist genauso schädlich wie 4G, 3G, Radio und andere Funkwellen.

Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), die Krebsforschungsagentur der Weltgesundheitsorganisation (WHO), kam im Jahr 2011 zum Ergebnis, dass elektromagnetische Felder der Frequenzen von 30 KHz bis 300 GHz möglicherweise krebserregend für Menschen sind (Gruppe 2B).

https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail&newsid=1220

Da Ö3 auf 88,2Mhz sendet müssen wir ebenfalls für die sofortige Abschaltung von Ö3, KroneHit und sonstige Radiosender plädieren.

Wer hat noch in der Arbeit ein Schnurlostelefon? Diese haben ein teils 10-100 Fache Strahlenleistung als ein Handy beim Surfen.

Es gibt eine Wechselwirkung von Elektromagnetischer Strahlung mit dem Körper (bitte nicht Elektromagnetisch mit Elektrisch verwechseln. Elektrische Strahlung V/m ist was ganz anderes).
Welche Auswirkung genau ist aber noch nicht 100% sicher.

 

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Ing. Roland Schuller

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