Auf das Problem konzentrieren und nicht die Lösung

Auf das Problem konzentrieren und nicht die Lösung

Es klingt komisch aber die Lösung führt nicht immer zum Ziel. Manchmal muss man die Lösung wegnehmen, sich das Problem genau anschauen und dann versuchen eine andere Lösung zu finden.

In der Programmierung bin ich der, der die Probleme anderer löst. Somit bin ich der, der den Blick von Außen auf das Problem hat.

Es passiert, aber dass der Kunde schon eine Idee hat, wie man das Problem löst. Wenn man nun auf diese Idee hin programmiert kann es passieren, dass die Lösung zwar zu der Idee, aber nicht zum Problem passt.

Warum?

Es ist wie beim 'Stille Post' Spiel. Da man ja im wenigsten Fall direkt mit den Betroffenen redet, bekommt man die Information schon aus zweiter Hand. Diese Person versucht nun eine Lösung zu finden. Egal ob diese Sinn macht oder umsetzbar ist. Diese Person weiß nicht, welchen Aufwand es bedeutet.

Nun versucht diese Person dir seine Lösung zu schildern. Auch hier geht wieder wertvolle Information verloren. Manchmal wird dabei auf Teile speziell Wert gelegt, die mit dem eigentlichen Problem nicht zu tun haben.

Meine Aufgabe!

Ich versuche diese anfängliche Lösungsidee auszublenden und befasse mich mit dem Problem direkt. Die Idee dient dabei als Grundlage für Überlegungen.

Nur ich weiß, was mir viel oder wenig Aufwand macht.

Meistens kann man an der Fragestellung schon den Aufwand abschätzen:

"Das ist sicher kein Problem. Könntest du dann noch ..." --> Viel Aufwand

"Ich weiß nicht ob das geht, aber ..." --> Wenig Aufwand

 

Nur mit dem Problem im Kopf, das ich lösen möchte kann ich die optimale Lösung für das Problem erstellen.

Und wenn herauskommt, dass ein Zettel und Stift die optimale Lösung sind, dann ist es so und ich werde es dem Kunden auch so präsentieren.

Problem -> Lösungsorientiertes arbeiten!

 

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