MongoDB Dokumente statt Daten

MongoDB Dokumente statt Daten

Oracle, Microsoft SQL Server, Die meistbenutzten Datenbanksysteme. Im Open-Source Bereich ist auch noch MySQL und Postgres gerne gesehen. Kleine Sonderlinge wie sqlite, H2 oder hsqldb arbeiten oft versteckt hinter den Applikationen.

Was haben diese Datenbanken gemeinsam? Tabellen und Datensätze. Der Programmierer muss genau wissen, welche Daten welche Felder haben. darauf wird diese Datenbank designet und optimiert.

Dokumentendatenbanken brauche keine feste Struktur. Muss sich der Programmierer nun nicht mehr um die Datenanordnung kümmern? Umso mehr.

Der Vorteil von NOSQL (Not Only SQL) und Dokumentendatenbanken sind

  1. Pro Collection (Tabelle) können Daten stehen, wobei jeder Datensatz aber auch zusätzliche Felder haben kann.
    Ich hatte ein Katalogsystem, bei dem jeder Artikel verschiedenste Eigenschaften hatte. Diese wurden erst im Programm vom Enduser bestimmt.
  2. Die Daten werden schnell verarbeitet
    Bei der Evaluierung für das Katalogsystem testete ich vier Datenbanken. Oracle, MSSQL, Mysql und MongoDB. Bei MongoDB suchte ich lange nach einem Programmierfehler, bis sich herausstellte, das System ist so schnell. Was vorher Minuten dauerte ging hier in eine, Bruchteil einer Sekunde.
  3. Die Daten können riesig werden.
    1Mio Artikel bringt die MongoDB nicht ins Schwitzen. Sie ist dafür ausgelegt große Daten zu verarbeiten und zu speichern.

Wie arbeite ich mit MongoDb?

Ich arbeite mit der MongoDB meist über Java. Auch hier funktioniert das einfache System der ORM Mapper.

Die Daten einfach wie bei einer SQL Datenbank anlegen? Eine Schlechte Idee.
Man sollte schon wissen, wo die Vorteile einer Dokumentendatenbank liegen und wie (und ob) ich sie in meinem Programme einsetzen kann.
Nicht für jedes Programm bringt es Vorteile. Meine neue Zeiterfassung https://time.it-open.at/ arbeitet ebenfalls mit einer MongoDB zusammen, damit die Ladezeiten von Datenbankobjekten minimiert wird und das System schnell und auch vorhersagbar skalierbar arbeitet.

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Ing. Roland Schuller

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